Die Zukunft liegt im Vergangenen..Menschen bilden und verändern

BildsZukunftskonferenz

Was?

Bei der Zukunftskonferenz handelt es sich um ein Verfahren, kollektives Lernen anzuregen. Das Ziel ist stets die Erarbeitung von gemeinsamen Visionen zur Problemlösung. Gleichzeitig werden miteinander geteilte Sichtweisen oder gemeinsame Ressourcen erfahrbar. Die Methode eignet sich daher besonders für die Netzwerkarbeit. Die Zukunftskonferenz ist so angelegt, dass auch dann Lösungen zustande kommen können, wenn sich die Gruppe „festgefahren“ fühlt, Differenzen über den reinen intellektuellen Austausch nicht aufzulösen sind oder es darum geht, neuartige und überraschende Arbeitsansätze über neue Erfahrungen miteinander zu erzeugen.

Aus vielen „richtigen“ Einzelantworten auf eine Problemstellung soll eine gemeinsame getragene Antwort werden. 

Warum?

Zukunftskonferenzen ermöglichen es bei komplexen Fragestellungen, die unterschiedliche Akteure betreffen und das Überschreiten fachlicher Grenzen notwendig machen, ein gemeinsames Ziel zu erarbeiten.

Ausgehend von der Analyse eines Problems über die Formulierung einer gemeinsamen Vision wird ein Zielsystem mit konkreten Umsetzungsschritten formuliert. Differierende Sichtweisen werden bei der Zukunftskonferenz nicht unterbunden, sondern sind ein Erfolgsfaktor. Bei komplexen Problemen ist es entscheidend, Akteure aus ganz unterschiedlichen Bereichen und mit unterschiedlichen Interessen an der Lösungsfindung zu beteiligen. 

Wie?

  • Die Zukunftskonferenz soll als Arbeit mit dem ganzen Netzwerk durchgeführt werden, denn alle Akteure müssen an der Zielformulierung mit ihren spezifischen Erfahrungen, Kenntnissen und Zielen beteiligt sein.

  • Die Großgruppe teilt sich in arbeitsfähige Kleingruppen, die ihre Ergebnisse im Plenum präsentieren. Das Plenum ist für die Zusammenführung der Einzelergebnisse verantwortlich.

  • Zukunftskonferenzen beinhalten fünf Schritte:

    • Beschreibung der Problemstellung und Rückblick in die Vergangenheit in der Kleingruppe,

    • Analyse von aktuellen Entwicklungen und Trends sowie Konsequenzen daraus für Gegenwart und Zukunft in der Kleingruppe,

    • Vision der idealen Zukunft durch kreative und fantasievolle Methoden und Elemente in der Kleingruppe,

    • Herausarbeiten der Gemeinsamkeiten in den Visionen der Kleingruppen und Konsensbildung im Plenum,

    • Maßnahmeplanung auf Basis fundierter Analyse und Konsens im Hinblick auf die Ziele. 

Das Verfahren ist so angelegt, dass es prinzipiell ergebnisoffen ist. Es „lebt“ von den Ideen und Zielen der Beteiligten. Im Netzwerk ist zu klären, wie die Ergebnisse der Zukunftskonferenz in die internen Zieldefinitionen der am Netzwerk beteiligten Organisationen Eingang finden. Ob die Ergebnisse eher den Charakter einer Anregung oder eines Umsetzungsauftrags haben, ist immer ein Prozess der Aushandlung und sollte optimalerweise vorab und für alle akzeptabel vereinbart werden. Je nach Gruppengröße und Problemstellung ist ein zeitlicher Rahmen von ein bis drei Tagen angemessen. 

Für die Durchführung bedarf es der Vorbereitung durch die Netzwerkkoordination mit einer kleinen Gruppe. Je nach Vorkenntnissen empfiehlt sich eine externe Unterstützung. 

Weitere Großgruppenmethoden wie „Open Space Technologie“, „Organisationsaufstellungen“ oder „Appreciative Inquiry Summit (AIS)“ funktionieren auf einer ähnlichen Ebene wie die Zukunftskonferenzen und können auch eingesetzt werden. 

 

Essen

Wer mit wem?

 

Plattform Kontakte herstellen zwischen den Generationen   Wolfgang Hirschmann

Alt A Unperfekthaus für Ältere                                                Wolfgang Nötzold

 

Dunkelziffer, die jenigen erreichen, die von sich aus             Mechthld Nijhuis

bestehende Angebote nicht wahrnehmen                              

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