Das GeKu-Haus von Reinhard Wiesemann in der Essener Nordstadt – einfach genial

 

Das GeKu-Haus in der Limbecker Straße ist auf den ersten Blick aktuell noch kein Hingucker, aber das wird sich bis zur Eröffnung im Juli 2011 optisch ändern, von außen und von innen, alles neu.

Coworking, Studenten-WG, BBQ auf dem Dach und alles seniorengerecht!  So steht es auf der Internetseite  http://www.generationenkult.de/

Auf der Viehofer Straße in Essen siedeln sich immer mehr Diskotheken, Boutiquen und Galerien an. Ein Szeneviertel ist die nördliche Innenstadt dennoch nicht. Die Verlängerung der beliebten Einkaufsmeile Limbecker Strasse ist mit negativen Vorurteilen behaftet.                                                                         

Das schrieb Anfang Oktober Mira Prgomet für 2010lab.tv. Ob die Viehofer Straße und um die geht es hier, die Verlängerung der Limbecker oder  richtiger die der Kettwiger Straße ist, ganz egal, recht hat sie, wobei ich pauschaler und damit präziser von der Nordstadt sprechen würde

Ich kenne die Viehofer Straße seit über 40 Jahren als ich vor dem Abitur in einem Reisebüro jobbte. Und eine Filiale war in der Viehofer Straße. Seither war ich immer wieder dort und erlebte den Niedergang der Straße und ihres Umfelds, durchaus typisch für die B-Lagen in deutschen Stadtzentren.

Es weist alles darauf hin, dass die nördliche Innenstadt von der Entwicklung im Universitätsviertel und am Limbecker Platz profitieren wird. Die Kreuzeskirche könnte dem Viertel als städtebaulicher Mittelpunkt eine ganz eigene Note verleihen. Und da, so meine ich, kommt Reinhard Wiesemann genau zur richtigen Zeit mit seinem Projekt. Es liegt gleichsam am Ostende der Nordstadt, wohingegen das Unperfekthaus am Westende gelegen ist.

Das GeKu-Haus in der Limbecker Straße ist auf den ersten Blick aktuell noch kein Hingucker, aber das wird sich bis zur Eröffnung im Juli 2011 optisch ändern, von außen und von innen, alles neu.

Hier der Originaltext von der Internetseite http://www.generationenkult.de:

Das UpH wird um ein Haus erweitert, in dem man Schreib/Arbeitstische, Laden/Galerieflächen und Apartments zum dauerhaften Wohnen oder für Kurzzeit mieten kann. Ein Mehrgenerationenhaus, das nicht nur auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet ist, sondern genauso auch den Wunsch Jüngerer abbildet, sich eine Existenz aufzubauen, zu arbeiten, sich zu vernetzen und unabhängig zu werden. Coworking  als Verbindung zwischen Alt und Jung.  Im GeKu-Haus werden die Bedürfnisse der jeweiligen Generationen nicht versteckt, sondern ganz offen ermöglicht. Da stehen Google-Office-inspirierte Coworkingspaces, Laden- und Wohngemeinschaft, chice Dachterrasse mit Grillplatz und Panoramablick neben seniorengerechten Bädern mit Notrufanlage und Sesseln, aus denen man besonders leicht wieder aufstehen kann. Und im Wellnessbereich neben Fahrrad- und Tischtennisraum gibt’s eine behindertengerechte Wanne, schwellenlose Duschen mit massiven Griffen und hinter dem Vorhang steht ein Badewannen-Lift für die Älteren.

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